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Stadtentwicklung

Der älteste Teil von Eppingen wurde auf einer Kuppe im Mündungsdreieck von Hilsbach und Elsenz und somit in gesicherter Spornlage rund um die heutige Altstädter Kirche angelegt. Diese Ortslage rund um die Kirche zeigt den unregelmäßigen Grundriss eines typischen Haufendorfes.

Die Erweiterung des Dorfes zur mittelalterlichen Stadt nutzte den geschützten Raum zwischen dem alten Kern und den Bächen aus. Dabei wurden die Straßen und Wege, der Form des Geländes angepasst, in einem leiterförmigen Grundriss angelegt. Die beiden Leitlinien, die Altstadtstraße und die Kettengasse, sind durch kurze Seitengässchen miteinander verbunden.
Der Raum innerhalb dieser eng bebauten und ummauerten Altstadt wurde um 1500 für die aufstrebende Stadt zu klein. So entstand das ebenfalls in die Ummauerung einbezogene dritte siedlungsgeographische Element der Stadt, die sog. Brettheimer Vorstadt. Da man, auch aus Sicherheitsgründen, die feuchten Talauen nicht überschreiten wollte, erweiterte man die Stadt entlang einer Gesteinsterrasse in Richtung Westen. Die Anlage dieser Vorstadt ist wieder leiterförmig, mit der Brettener Straße und der Leiergasse als den beiden Leiterbäumen

zum Vergleich: Eppingen heute

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