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Baumann_klein

13 Baumannsches Haus (Kirchgasse 31)
Das Baumann'sche Haus, errichtet 1582, gilt als das schönste und bedeutendste Bürgerhaus zwischen dem Schwarzwald und dem Odenwald. Über dem massiven Untergeschoss mit abgeschrägter Straßenecke erheben sich zwei Fachwerk- geschosse, wobei der obere zu den beiden Straßenseiten hervorkrakt und auch der dreigeschossige Giebel dreimal überkragt. An den beiden "Schauseiten" zur Straße wurde der ganze Formenreichtum der Steinarchitektur der Renaissance in den Holzbau übertragen. Insbesondere die Fenstererker du die Bundständer tragen reichaltiges Schnitzwerk: Dreiviertelstäbe mit Voluten, Flecht- und Bandwerk, Rosetten und Palmetten, gebogene Bänder und kleine Andreaskreuze mit ausgeputzten Augen. Bund- und Eckständer sichert der "Fränkische Mann". Der Erbauer dieses Fachwerks ist der Metzger und Viehhändler Hans Ziemer.

Schwebegbelhaus_klein

14 Schwebegiebelhaus (Kirchgasse 22)

 

 

 

Katharinenkapelle_klein

16 Katharinenkapelle
In der Nachbarschaft der Kirche, getrennt durch den ersten Friedhof der Stadt, wurde um 1450 die St. Katharinenkapelle errichtet. Während man den Chor der Kapelle 1805 abbrach, blieb das schöne spätgotische Kreuzgewölbe im ehemaligen Kapellenraum erhalten. Diesen nutzte man nach der Einführung der Reformation als Schulsaal der Lateinschule und der reformierten Knabenschule. Von 1882 bis 1973 war hier der evangelische Kindergarten untergebracht.

 

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18 Altstädter Kirche
Auf dem höchsten Punkt der Eppinger Altstadt wurde die katholische Stadtkirche "Unsere Liebe Frau" erbaut. Aus der lateinischen Inschrift des Grundsteins, der rechts vom Hauptportal angebracht ist, erfahren wir: "Im Jahre des Herrn 1435 wurde der erste Grundstein dieses Werkes gelegt am Vorfest des Hl. Vitus." Der Vergleich des Mauerwerkes läßt allerdings erkennen, dass der quadratische Unterteil des Chorturms älter ist und von einer Vorgängerkirche stammt.
An der Westfront der Kirche sieht man rechts und links vom Hauptportal Löcher, die zum anheben der Steine mittels Zangen dienten. Auch auf die vielen Steinmetzzeichen sowie die Wetzmarken sei hingewiesen. Über der zweigeschossigen Paradiesvorhalle wurde ein modernes Carillon mit 49 Glocken eingebaut, eines der größten in Deutschland. Es spielt tagsüber zu jeder vollen Stunde eine Melodie, kann aber auch manuell bei Carillonkonzerten bedient werden. Eine weitere musikalische Kostbarkeit ist die Klais-Orgel im Inneren der Kirche. Neben den vielen modernen religiösen Kunstwerken innerhalb der Kirche bilden die Wandmalereien im Chorturm der Kirche eine einzigartige Kostbarkeit. In bestechender Qualität und Aussagekraft sowie räumlicher Geschlossenheit sind hier Szenen aus dem Leben Christi und Darstellungen der zwölf Apostel aus der Zeit um 1320 erhalten geblieben.

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